• Jonas Löther

Beschäftigungstipp: " Spannende Experimente"

Pulver mit Pustekraft Was macht das Backpulver im Kuchenteig? Fülle Wasser in eine kleine Glasflasche. Dann gibst du zwei Teelöffel Backpulver dazu und anschließend etwas Essig. Jetzt ganz schnell einen Luftballon über die Flaschenöffnung ziehen, die Flasche gründlich schütteln und beobachten, was dann passiert. Sobald du den Essig dazugibst, kannst du beobacten, wie es in der Flasche zu schäumen beginnt. Es bilden sich unzählige, winzige Blasen. Sie sind es, die den Luftballon aufpusten. Beim Kuchenbacken wirkt das Backpulver ganz ähnlich. Man rührt es unter den Teig, damit der Kuchen beim Backen locker und luftig wird

Quelle: Hermann Krekeler, Marlies Rieper-Bastian: Spannende Experimente, Naturwissenschaft spielerisch erleben, Ravensburger, 1996, S.44/45 Das Gummi-Ei Lege ein rohes Ei in ein Glas mit Essig. Nach kurzer Zeit schon bilden sich auf der Eischale zahllose Bläschen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass etwas mit der Schale geschieht. Eierschalen sind aus Kalk und darauf hat es der Essig abgesehen. Er hat damit begonnen, die Kalkschale aufzulösen. Nach drei bis zwölf Stunden ist die Eischale ganz verschwunden. Nur das zarte Eihäutchen, das unter der Schale ist, hält das Ei noch zusammen. Spüle das Ei gründlich ab und halte es gegen das Licht. Deutlich siehst du jetzt den Dotter im Eiklar schwimmen. Mit deinem Gummi-Ei kannst du noch allerhand lustige Sachen anstellen, bevor es in die Pfanne kommt. Quelle: Hermann Krekeler, Marlies Rieper-Bastian: Spannende Experimente, Naturwissenschaft spielerisch erleben, Ravensburger, 1996, S.114 Wie viel bunt steckt in der Farbe Schwarz? Vermischen wir viele Farben miteinander entsteht immer die Farbe braun. Aber warum? Du brauchst: • Kaffeefilter • schwarzer Filzstift • Glas mit Wasser Anleitung: Schneide einen größtmöglichen Kreis aus dem Kaffeefilter heraus. Danach schneidest du in die Mitte des Papiers ein ca 5mm breites Loch. Nun malst du um das Loch herum, mit einem Filzstift einen schwarzen Kreis. Die andere, übriggebliebene Hälfte des Kaffeefilters rollst du zusammen, sodass du es durch das Loch des ausgeschnittenen Kaffeefilters stecken kannst. Diesen „Strohalm“ steckst du dann in das Wasserglas. Beobachte, was passiert... 
Warum passiert das? Ist es dir schon mal passiert, dass du ganz viele bunte Wasserfarben übereinander gemalt hast und dann dein Bild ganz braun geworden ist? Einen umgekehrten Effekt hat der schwarze Filzstift. Mit Hilfe des Kaffeefilters und des Wassers, lassen sich die verschiedenen Farben des Stiftes herausfinden. Quelle

Lavalampe selbst bauen Du brauchst: • Einmachglas • Pflanzenöl • Wasser • Lebensmittelfarbe • Spülmaschinentabs So wird die Lavalampe gemacht: 1. Fülle das Einmachglas zur Hälfte mit Pflanzenöl. Dann kommt auch schon der erste tolle Effekt bei diesem Experiment, denn nun füllst du das Einmachglas mit Wasser auf.


2. Als Nächstes kommen ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazu. Auch die sinken langsam durch das Öl nach unten und vermischen sich mit dem Wasser.


3. Im Anschluss nimmst du den Spülmaschinentab und brecht ihn in zwei Teile und lässt den ersten Teil im Öl versinken.


4. Sobald der erste Teil des Tabs unten in der farbigen Wasserschicht ankommt, fängt er an zu sprudeln. Jetzt beginnt deine Lavalampe, bunte Blasen nach oben zu schießen. Oben angekommen gehen sie langsam wieder auf Tauchstation.


5. Das passiert jetzt so lange, bis der Spülmaschinentab aufgebraucht ist. Aber du hast ja noch die andere Hälfte! Versenke diese im Öl und das Spektakel in der Lavalampe geht von vorne los.

Wie funktioniert die Lavalampe? Fett bzw. Öl und Wasser lassen sich nicht zu einer gleichmäßigen Flüssigkeit vermischen. Daher bilden sich in dem Einmachglas zwei verschiedene Schichten. Das eingefärbte Wasser sinkt nach unten und das Öl schwimmt obendrauf. Dieses Phänomen kennst du vielleicht von einer Hühnersuppe, bei der die Fettaugen auch immer oben auf der Suppe schwimmen. Dies liegt an der Dichte der beiden Flüssigkeiten. Das meint, dass Wasser und Öl unterschiedlich schwer sind. Öl hat eine geringe Dichte und ist daher um einiges "leichter" als Wasser. Deshalb kämpft sich das Öl immer wieder am Wasser vorbei nach oben, egal wie stark du beide Flüssigkeiten verrührst. Beim Wasser ist es genau umgedreht: Es hat eine hohe Dichte und ist somit "schwer". Wie ein Stein sinkt es durch die Ölschicht hindurch bis auf den Glasboden. Spülmaschinentabs bestehen unter anderem aus Soda bekannt. Soda wirkt ähnlich wie das Backpulver beim Kuchenbacken. Wie im Kuchenteig wollen die kleinen Blasen, die den Kuchen aufgehen lassen, nach oben steigen. In der Lavalampe können sie das auch, da das Wasser und das Öl nicht so undurchdringlich sind wie der Teig. Die „Sodablase“ des Spülmaschinentabs steigt an die Wasseroberfläche der Lavalampe und platzt. Sodass das Gas entweicht. Das Wasser sackt durch die Ölschicht wieder herab auf den Glasboden der Lavalampe.

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Kristalle züchten Du brauchst für drei Kristalle: • 3 Tassen Zucker • 1 Tasse Wasser • Lebensmittelfarbe • Alufolie • Kochtopf und Löffel • 3 kleine Schüsseln

für die Hüllen • 400g weiße Schokolade • 6 TL Kakaopulver • Glas und Löffel So werden die Kristalle gemacht: 1. Schlage die Schalen mit Alufolie aus. Drücke die Folie so zurecht, dass in etwa der Abdruck eines faustgroßen Steines entsteht. 2. Nehmt lieber ein paar Tropfen mehr, bis sich die Lösung dunkel färbt. Dann funkelt euer Kristall später umso kräftiger! Gießt Zucker und Wasser in den Topf, erhitzt das Ganze unter Rühren, bis die Lösung kocht. Rührt so lange, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat und die Zuckerlösung auf einem Probierlöffel ganz klar ist. Nehmt den Topf vom Herd und fügt unter Rühren ein paar Spritzer Lebensmittelfarbe hinzu. Achtung: Die Zuckerlösung ist sehr heiß; lasst euch am besten von einem Erwachsenen helfen! 3. Gießt die Zuckerlösung in die Schalen, sodass sie jeweils fast bis zur Hälfte gefüllt sind. Bedeckt die Schalen mit einem weiteren Stück Alufolie, darüber legt ihr ein Geschirrtuch. Und jetzt heißt es: Geduld haben, Kristalle brauchen Zeit zum Wachsen. Lasst das Ganze zwei Tage ruhen, bis ihr das erste Mal unter die Abdeckung guckt, gut eine Woche, bis die Kristalle fertig sind! 4. Wenn der Zucker kristallisiert ist, nehmt ihr die Alufolie samt Kristall vorsichtig aus der Schüssel. Gießt langsam die überschüssige Zuckerlösung ab und lasst alles mindestens zwölf Stunden trocknen. Löst den Glitzerkristall behutsam aus der Alufolie; entfernt die Folienreste. Lasst ihn kopfüber auf einem umgedrehten Glas noch einen halben Tag trocknen. 5. Schmelzt die weiße Kuvertüre wie auf der Packung angegeben, sodass eine gleichmäßige, streichbare Masse entsteht. Nun muss es etwas flott gehen: Streicht die Kristalle auf der Unterseite satt mit der hellen Kuvertüre ein. Stellt die Kristalle zum Abkühlen sofort für ein paar Minuten in den Kühlschrank. 6. Verstreicht danach die dunkle Kuvertüre. Fügt nun das Kakaopulver zur restlichen Kuvertüre hinzu und rührt, bis eine gleichmäßige, dunkle Masse entstanden ist. Rührt weiter, damit die Masse nicht fest wird. Nehmt die Kristalle und verstreicht auch die dunkle Kuvertüre. Fertig! Quelle

Regenbogen Badesalz selber machen Dafür braucht ihr: • Totes-Meer-Salz (aus der Drogerie) • ätherisches Duftöl nach Belieben • Lebensmittelfarben eurer Wahl • Schraubgläser • flache Teller So wird das Badesalz gemacht: 1. Messe ab, wie viel Salz in dein Schraubglas passt. Nehme dann etwa ein Viertel (die Hälfte von der Hälfte des Salzes) davon raus und gebe es in eine Schüssel. Füge ein bis zwei Tropfen Lebensmittelfarbe und Duftöl hinzu und vermengt alles.

2. Nehme das nächste Viertel (wieder die Hälfte von der Hälfte) Salz aus dem Glas und gebe es wieder in eine Schüssel. Färbe das Salz nun mit ein bis zwei Tropfen einer anderen Farbe ein. Nun nimmst du die übriggebliebene Hälfte des Salzes und machst das Ganze nochmal. Das heißt, du nimmst wieder die Hälfte der Hälfte und färbst diese in einer dritten Farbe ein. Genauso wie das letzte Viertel vom Salz, welches du nun in einer vierten Farbe einfärbst.

3. Verteile das Salz zum Trocknen auf flache Teller. Wichtig dabei ist, dass sich die Farben nicht mischen. Das heißt, dass jede Portion eingefärbtes Salz einen eigenen Teller hat. Nun musst du warten, bis das Salz nicht mehr feucht ist. Anschließend kannst du eine eingefärbte Portion Salz nach der anderen zurück ins Schraubglas füllen. Quelle



Knetseife herstellen Du brauchst: • 50 ml Duschgel • 100 ml Speisestärke • Lebensmittelfarbe nach Belieben • kleine Ausstechförmchen • Nudelholz • Schraubgläser zum Verpacken So wird die Knetseife gemacht: 1. Wer es farbig mag, mischt das Duschgel mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe. Verrühre das Ganze gut.

2. Gebe die Speisestärke in ein Gefäß und mische das gefärbte Duschgel unter. Verrühre alles mit einem Löffel, knete dann mit den Händen weiter. Wenn die Masse zu trocken und bröckelig ist, dann füge noch etwas Duschgel hinzu. Ist sie aber zu feucht, dann mische noch etwas mehr Speisestärke unter. Die Masse sollte sich wie Knete anfühlen.

3. Forme den Teig zu kleinen Kugeln oder rolle ihn aus, um mit Ausstechförmchen Figuren auszustechen. Fertig ist deine Knetseife!

4. Nun kannst du die Knetseife direkt benutzen. Damit die Seife nicht austrocknet, bewahre alle Vorräte am Besten in verschließbaren Gläsern auf. Beachte allerdings, dass die Seife nicht so lange haltbar ist wie die, die du im Laden kaufen kannst. Die Knetseife trocknet schneller aus und wird somit leicht brökelig. Quelle Viel Spaß & gutes Gelingen wünscht Euch Frau Döbert!



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